Diese 5 Fragen sollten Chefs ihren Mitarbeitern stellen

Mitarbeiterbefragungen sind ein beliebtes Mittel, um die Stimmung im Unternehmen zu erkennen. Doch es kommt darauf an, die richtigen Fragen zu stellen - und den Antworten entsprechend zu handeln.

Diese 5 Fragen sollten Chefs ihren Mitarbeitern stellen

Ob als Zettel, Umfrage im Intranet oder eSurvey per Rundmail: Mitarbeiterbefragungen sind ein gern genutztes Tool von Unternehmen, mit dem Sie die Stimmung im Team und eventuelle Muster und Defizite aufdecken können. Doch um die Firma wirklich weiterzubringen, müssen Sie die richtig wichtigen Fragen stellen - und je nach Antwort handeln. Wir haben fünf Fragen rausgesucht, die in der Umfrage nicht fehlen dürfen.

1. Wie zufrieden sind Sie mit den Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb der Firma?

Sich im Job fort- und weiterbilden lassen zu können gehört zu den gefragtesten Benefits für Mitarbeiter. Und tatsächlich wünschen sich auch viele Arbeitgeber „Bereitschaft zur Weiterbildung“ - zumindest in der Stellenausschreibung. In der Praxis gibt es dann aber oft wenige Möglichkeiten, sich tatsächlich weiterzubilden, zu wenig wird sich um ein passendes Angebot gekümmert, zu sehr beansprucht einen das Tagesgeschäft.

Schneidet Ihr Unternehmen also bei dieser Frage in der Mitarbeiterbefragung schlecht ab, ist es Zeit zu handeln. Dabei vor allem wichtig: ein gutes Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten und Unterstützung aus der Chefetage. So können Ihre Mitarbeiter ihren Horizont erweitern, neues dazulernen und bereits vorhandenes ausbauen - und werden im Endeffekt noch wertvoller für Ihr Unternehmen.

2. Haben Sie das Gefühl, dass Sie und Ihre Arbeit wertgeschätzt werden?

Wertschätzung ist ein Top-Motivator, denn wer das Gefühl hat, dass seine Arbeit für die Firma wichtig ist und zählt, arbeitet motivierter und mehr als Angestellte, die das Gefühl haben, dass ihre Bemühungen nicht gesehen werden oder ihre Aufgaben keinen Sinn haben. Aber was genau ist Wertschätzung - ein Begriff, der alles und nichts sein kann, der eigentlich immer mit Geld übersetzt werden sollte, etwas, das jeder anders empfindet? Nicht unbedingt.

Wertschätzung können Sie auf verschiedene Arten zeigen - wichtig ist nur, dass Sie es tun. Vor allem dann, wenn Ihre Mitarbeiter auf diese Frage vermehrt mit „Nein“ antworten. Einige Ideen, um Mitarbeiter zufriedener zu machen, finden Sie hier, Ideen für beliebte Benefits abseits von Gehaltserhöhungen können Sie hier nachlesen.

3. Gehen Sie morgens gerne zur Arbeit?

Eine Frage, die beinah banal klingt, hinter der aber viel steckt. Denn: Mitarbeiter, die glücklich im Job sind, sind motivierter, loyaler und gesünder als unzufriedene Mitarbeiter. In Zahlen:

  • Glückliche Mitarbeiter sind 12 Prozent produktiver als der durchschnittliche Mitarbeiter.

  • Unglückliche Mitarbeiter sind 10 Prozent unproduktiver als der durchschnittliche Mitarbeiter

  • Zufriedene Mitarbeiter sind durchschnittlich 15 Tage im Jahr weniger krank als Mitarbeiter, die im Job unzufrieden sind.

  • Zufriedene Mitarbeiter sind um 87 Prozent weniger wahrscheinlich, zu kündigen oder sich abwerben zu lassen.

Deshalb: Nehmen Sie die Antworten auf diese Frage ernst. Und überlegen Sie: Was können Sie tun, um Ihre Mitarbeiter mehr zu motivieren? Wie werden Ihre Mitarbeiter glücklicher? Einige Ideen, um Mitarbeiter (mit geringem Aufwand) zufriedener zu machen, finden Sie hier.

4. Haben Sie Zeit und Raum, um eigene Ideen oder innovative Ansätze anzusprechen?

Für viele Angestellte nimmt das Tagesgeschäft den Großteil der Arbeitszeit ein. Doch nicht jeder ist damit auf Dauer glücklich. Für viele gehört es dazu, sich auch selbst einbringen zu können, eigene Ideen vorzubringen und an Innovationen mitzuarbeiten. Haben Ihre Mitarbeiter also das Gefühl, genau das nicht zu können, sollten Sie handeln.

Geben Sie Ihren Mitarbeitern Plattformen und Möglichkeiten, Ideen zu platzieren. Das geht beispielsweise mit einem analogen oder digitalen Idea Board, auf dem Ideen vorgeschlagen, gemeinsam mit anderen Mitarbeitern bewertet und ausgearbeitet werden können. Oder veranstalten Sie interne Innovation Panels zu bestimmten Oberthemen, bei denen Ihre Mitarbeiter mitdiskutieren und brainstormen können.

5. Wie zufrieden sind Sie mit der Kommunikation innerhalb des Unternehmens?

Der letzte Punkt auf unserer Liste, aber für uns eine der wichtigsten Fragen. Denn: Wenn die Kommunikation im Unternehmen nicht gut läuft, wird das früher oder später zwangsläufig zum Problem. Wer die Möglichkeit hat, sich offen mit Kollegen auszutauschen, bei Neuerungen gut informiert und abgeholt wird und eigene Fragen und Anmerkungen einbringen kann, fühlt sich wohler im Unternehmen - und ist damit auch zufriedener.

Ändern kann man in der internen Kommunikation vieles - besonders beliebt ist aktuell die Einführung von digitalen Tools wie Mitarbeiter-Apps, Social Softwares oder digitalen Mitarbeiterzeitungen. Davon ab sollten Sie aber auch die analoge Kommunikation nicht vergessen - und verstärkt auf Team-CheckIns, Kurzmeetings oder gemeinsame Aktivitäten setzen.

Einen 20-Tage-Plan für eine bessere Interne Kommunikation finden Sie hier - wir hoffen, er hilft Ihnen weiter.

Übrigens: Mit IK-up! können Sie Mitarbeiter-Umfragen ganz leicht in der digitalen Mitarbeiterzeitung platzieren - mit einem eingebauten Tool. Mehr dazu erfahren Sie hier.

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