Weshalb die richtige interne Kommunikation zum strategischen Vorteil werden kann

Interne Kommunikation gilt in so manchem Unternehmen noch als „softe“ Angelegenheit. Das ist unklug. Denn richtig gemacht kann sich eine moderne und partizipative Mitarbeiterkommunikation als wertvoller strategischer Wettbewerbsvorteil entpuppen.

Weshalb die richtige interne Kommunikation zum strategischen Vorteil werden kann

Was bestimmt den Erfolg eines Unternehmens?

„Die Strategie“, „die Prozesse“, „das Produkt“, „die Strukturen“ hört man auf diese Frage schnell. Ein Faktor, der dabei auch heute gerne noch unter ferner liefen gehandelt wird, ist der Faktor „Mitarbeiter“. Dabei hat dieser Faktor gerade in der digitalen Gesellschaft erheblich an Bedeutung gewonnen: Die Fähigkeiten, die Motivation und die Innovationskraft des Personals entscheiden heute mehr denn je darüber, wie schnell sich Unternehmen dem Zeitgeist anpassen und im Wettbewerb bestehen können.

Doch wie stärkt man den „Faktor Mitarbeiter“ und schafft es, das eigene Personal tatsächlich zum Innovationsmotor und Erfolgsfaktor zu machen?

Motivierte Mitarbeiter durch strukturierte interne Kommunikation

Dafür müssen drei Dinge stimmen: die Fähigkeiten, die Motivation und die Innovationskraft jedes einzelnen Mitarbeiters. Während sich Fähigkeiten, „hard“ wie „soft“ skills gut über interne Weiterbildungen weiterentwickeln lassen, ist die Stärkung von Motivation und Innovationskraft eine komplexere Angelegenheit. Gute Führung ist hier ein wichtiger Inputfaktor, genauso aber: die Art und Weise der internen Kommunikation.

Drei Dinge müssen stimmen: Die Fähigkeiten („Skills“), die Motivation und die Innovationskraft der Mitarbeiter.

Richtig aufgesetzt und gestaltet kann interne Kommunikation in Unternehmen einen erheblichen Beitrag dazu leisten, die Motivation und Innovationskraft der Mitarbeitern zu stärken. Wie? Indem sie es schafft,

  • Mitarbeiter für das Unternehmen und seine Produkte zu begeistern.

  • Sinn zu vermitteln, der den Job zu mehr macht, als lediglich eine von vielen Möglichkeiten, eben seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

  • einen „sense of ownership“ herzustellen, d.h. eine Identifikation mit dem Unternehmen und ein Gefühl der Mitverantwortung für dessen Entwicklung, für dessen Herausforderungen und für dessen Erfolg.

  • Loyalität und Bindung gegenüber dem Unternehmen als Arbeitgeber aufzubauen, was sich im weltweiten „War for Talent“ als entscheidender Unternehmensvorteil erweisen kann.

Worauf es dafür in der internen Kommunikation ankommt

Interne Kommunikationssysteme, denen das gelingt - also beispielsweise die digitale Mitarbeiterzeitung, das Social Intranet oder die Mitarbeiter App - zeichnen sich durch mindestens die folgenden drei Kriterien aus:

  • Bottom-Up vor Top-Down: Die Möglichkeit für Mitarbeiter, sich selbst, eigene Ideen, Anliegen und Beobachtungen einzubringen, wird in effektiven internen Kommunikationssystemen mindestens dieselbe Wichtigkeit eingeräumt, wie dem klassischen Top-Down-Transport von Informationen und Entscheidungen.

  • Partizipation als Kernanliegen: Die Interaktion zwischen Mitarbeitern, über verschiedene Hierarchieebenen hinweg, wird nicht nur als Beiprodukt betrachtet, sondern als zentrale und wertstiftende Aufgabe der internen Kommunikation geschätzt.

  • Nutzerfreundlichkeit: Nur, wenn es genutzt wird, kann ein internes Kommunikationssystem tatsächlich zu einem lebendigen Raum werden. Zentral hierfür ist dabei auch die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit des Systems: Mobil und auch außerhalb des Unternehmensnetzes.

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