So machen Sie Ihre Mitarbeiter mit wenig Aufwand zufriedener

Zufriedenheit am Arbeitsplatz ist der Top-Motivator Ihrer Mitarbeiter. In vielen Firmen wird gerade das aber vernachlässigt - und oft „nicht so wichtig“ genommen. Wir haben 5 Tipps, wie Sie Ihre Mitarbeiter mit wenig Aufwand glücklicher machen.

So machen Sie Ihre Mitarbeiter mit wenig Aufwand zufriedener

Alle wollen ihn, doch längst nicht alle haben ihn: den Job, für den sie morgens gerne aus dem Bett steigen, der ihnen Sonntagabends keine Bauchschmerzen bereitet und bei dem auch ein wenig Mehrarbeit hier und da nicht wehtut. Ein großer Faktor, wegen dem viele Angestellte morgens nicht so gerne ins Büro kommen, ist die Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Bedingt wird die durch verschiedenste Einflüsse - Wertschätzung, das Klima im Büro und der Umgang untereinander gehören da beispielsweise dazu.

Doch all das sind Faktoren, die veränderbar sind. Sie können Ihre Mitarbeiter mit nur wenigen Kniffen zufriedener machen - ein Zustand, von dem im Endeffekt auch Ihr Unternehmen profitiert. Denn wer zufrieden und glücklich im Unternehmen ist, arbeitet effizienter, konzentrierter und motivierter. Hier sind deshalb 5 Tipps, wie Sie Ihre Mitarbeiter mit kleinem Aufwand glücklicher machen können.

1. Organisieren Sie Team-Events

Wenn Sie bei Team-Event gleich an Teambuilding-Ausflüge in den Klettergarten oder Kick-Off-Konferenzen im Seehotel denken, atmen Sie kurz durch: Auch das ist möglich und kann sich positiv auf das Teamverhältnis auswirken, doch es geht auch eine Spur kleiner, persönlicher - und dadurch viel ehrlicher und effektiver.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem gemeinsamen Team-Frühstück? Ob unregelmäßig, einmal die Woche oder einmal im Monat: Über Brötchen, Brezeln und Müsli können Sie und Ihre Angestellten in ungezwungenem Rahmen darüber reden, was zuletzt passiert ist, aktuell ansteht oder gerade geplant wird.

Dabei offenbaren sich auch immer wieder Schnittstellen, an denen andere Kollegen Input geben oder aushelfen können. Ein frischer, unvoreingenommener Blick auf ein Projekt schadet nie - und Ihre Mitarbeiter fühlen persönlich abgeholt und einbezogen. Und: Auch unter den Mitarbeitern werden die zwischenmenschlichen Beziehungen gestärkt.

2. Wertschätzung ist das A und O!

Damit Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen, müssen sie sich in ihrer Position wahrgenommen und wertgeschätzt fühlen. Gibt es bei Ihnen beispielsweise Mitarbeiter, die immer viel leisten, aber noch nicht viel zurückbekommen haben? Denken Sie genau darüber nach, besprechen Sie sich mit Vorgesetzten und Teamleitern. Wie genau Sie Wertschätzung zeigen, liegt dabei natürlich bei Ihnen: Das müssen nicht immer das 13. Jahresgehalt oder das Urlaubsgeld sein. Auch Gutscheine, ein Strauß Blumen oder eine Einladung zum Essen sind eine nette Geste. Wichtig ist einfach, dass die Mitarbeiter eines wissen: Ihre Mühen werden gesehen und geschätzt.

3. Ein klares Ziel vor Augen haben

Wer genau weiß, worauf er hinarbeitet, arbeitet in der Regel besser, motivierter und hat mehr Spaß. Eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Imperative unter 26.000 LinkedIn-Mitgliedern hat ergeben, dass Angestellte, deren Aufgaben ein klares Ziel verfolgen, zu 54 Prozent wahrscheinlicher mehr als fünf Jahre im Unternehmen bleiben als Arbeitnehmer, deren Aufgaben weniger zielgerichtet sind.

Gemeinsam mit Mitarbeitern solche Ziele zu erarbeiten ist dabei eben so förderlich wie der regelmäßige Austausch darüber, was das Unternehmen erreicht hat. Dabei dürfen Sie auch nicht vergessen, gemeinsam Erfolge zu feiern - selbst kleinere. Das steigert das Teamgefühl und den Zusammenhalt.

4. Verbessern Sie die interne Kommunikation!

Ein gemeinsames Ziel kann auch durch eine gut funktionierende Mitarbeiterkommunikation in den Fokus gerückt werden. Doch die wird in einigen Unternehmen eher stiefkindlich behandelt. Dabei ist es ganz gleich, ob das Unternehmen noch gar keine geregelte interne Kommunikation hat oder seit jeher die altbewährte Mitarbeiterzeitung veröffentlicht: Klar ist, das rund 50 Prozent aller Mitarbeiter unzufrieden mit der internen Kommunikation in ihren Unternehmen sind. Was also tun?

Wir sagen: Umkrempeln, neu machen, Sachen ausprobieren! Dass die optimale Mitarbeiterzeitung heutzutage digital, mobil, sozial und per App erreichbar sein soll, haben nicht zuletzt Kammann Rossi und die School of Communications and Management in der Studie „Die Zukunft der Mitarbeiterzeitschrift 2017“ erarbeitet. Überlegen Sie also, wie Sie sich und Ihr Unternehmen in punkto interne Kommunikation besser aufstellen können: Mitarbeiter-Apps und Social Softwares für digitale Mitarbeiterzeitungen gibt es mittlerweile einige - Sie müssen nur die finden, die zu Ihren Bedürfnissen passt.

5. Transparenz schaffen - und ertragen!

Doch die beste Social Software nützt nichts, wenn sich die Kommunikationskultur nicht auch verändert. Wir plädieren deshalb für eine transparente Kommunikation: offen, ehrlich, selbstkritisch. Auch die Offenheit Feedback gegenüber ist wichtig - selbst, wenn das auch mal unangenehm sein kann. Eine solche Kommunikationskultur kann auch gemeinsam mit neuen Tools für die interne Kommunikation eingeführt werden. So gibt es verschiedene Anbieter, die ihre Tools auf Interaktion und Diskussion im Team ausgerichtet haben.

Die logische Weiterentwicklung dessen ist in der internen Kommunikation übrigens: der Bottom-Up-Ansatz. Anstatt Themen wie gehabt Top-Down aus der Chefetage nach unten zu kommunizieren, werden Bottom-Up auch die Themen aufgegriffen und beispielsweise in der digitalen Mitarbeiterzeitung aufbereitet, die die Mitarbeiter beschäftigen. Weiterer Pluspunkt einer transparenten Kommunikation: Dem Flurfunk wird das Futter entzogen - denn kommuniziert wird klar und direkt.

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